Heidegger, Freud und Jung über Radikalisierung, Fanatismus und die Verführung der eigenen Vernichtung
Warum können geschlossene Weltbilder so mächtig werden, dass sie Zweifel, Feindbilder und sogar die eigene Vernichtung in Sinn verwandeln? Dieses Essay sucht die Antwort nicht allein in Ideologien oder äußeren Umständen, sondern in einer tieferen existenziellen und seelischen Leerstelle.
Im Gespräch mit Heidegger, Husserl, Freud, Jung und Hartmut Rosa beschreibt der Text Fanatismus als Flucht vor der offenen Fraglichkeit des Daseins. Er zeigt, wie das Bedürfnis nach Eindeutigkeit, Zugehörigkeit und Resonanz in Unterwerfung, Projektion und ein heroisches Kollektiv kippen kann – und warum Prävention Räume schaffen muss, in denen Ambivalenz, Angst, Schuld und Endlichkeit bearbeitet werden können.
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